Frauenklinik und Poliklinik

Ärzte überprüfen Werte am Monitor; copyright M. Stobrawe

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. Marion Kiechle

Kontakt:
Tel.: 089 4140-2446 (Ambulanz)
Fax: 089 4140-4831
E-Mail: direktion.frauenklinik(at)lrz.tum.de

Homepage: www.frauenklinik.med.tum.de

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Fachgebiet und behandelte Erkrankungen in der Frauenklinik

Die Frauenklinik (Direktorin: Prof. Dr. Marion Kiechle) besteht aus einer Klinik für Frauenheilkunde (Leitende Oberärztin: Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt) und einem Mutter-Kind-Zentrum mit einer Abteilung für Schwangerenbetreuung (Pränatalmedizin) und Geburtshilfe (Leitung: Prof. Dr. KTM Schneider) sowie einer integrierten Neugeborenen-Intensivstation (Leitung: PD Dr. Andrea Zimmermann) mit strukturierter poststationärer Harlekin-Frühchen-Nachsorge.
 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Behandlung der gynäkologischen und geburtshilflichen Patientinnen findet – falls erforderlich – in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachgebiete statt. Diagnostik und Therapie bei Brustkrebs, Eierstockkrebs und Gebärmutterkrebs erfolgen in interdisziplinärer Kooperation mit den Abteilungen Pathologie, Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin, Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin und Strahlentherapie. Therapiekonzepte werden interdisziplinär in einem wöchentlich stattfindenden Tumorboard festgelegt. Im Rahmen des Interdisziplinären Brustzentrums finden 3x pro Woche fachübergreifende Konferenzen zur Therapieplanung bei Brustveränderungen oder neu diagnostizierten Mammakarzinomen statt.

Die Frauenklinik ist an folgenden interdisziplinären Zentren beteiligt:

Patientennahe Betreuung

Eine psycho-onkologische Betreuung begleitend zur Therapie der Krebserkrankung wird allen Krebs-Patientinnen durch Dr. Evelyne Schultz-Gambard angeboten. Auch bei geburtshilflichen Patientinnen ist eine psychologische Betreuung durch erfahrene Fachkräfte (Dipl.-Psych. Ulrike Ackermann) immer gewährleistet. Im MammaCare Zentrum München an der Frauenklinik werden Frauen in der strukturierten Brustselbstuntersuchung nach der MammaCare® Methode unterwiesen.

Fortbildung und Qualitätssicherung

Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle. Die Frauenklinik veranstaltet regelmäßige Seminare zur Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Zusätzlich werden regionale und überregionale Fortbildungen für Ärzte und Patientinnen organisiert. Die Frauenklinik hat einen eigenen Qualitäts- und EDV-Beauftragten, monatliche Konferenzen innerhalb der Klinik sowie mit der Klinikverwaltung helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu lösen. Zusätzlich erfolgt eine interne Qualitätssicherung innerhalb der einzelnen Arbeitsbereiche. Zur verbesserten Erreichbarkeit der Leistungsträger haben alle Oberärzte ein Handy, über das sie auch für niedergelassene Kollegen direkt erreichbar sind. Die Klinik ist ferner maßgeblich in die Erstellung von Leitlinien zur Diagnostik und Therapie in Gynäkologie und Geburtshilfe eingebunden.

 

Diagnostische und therapeutische Schwerpunkte der Frauenklinik

Weitere Informationen zu Diagnostik und Therapie finden sie auf der Homepage der Frauenklinik.

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte der Frauenklinik

Die Forschung hat in der Frauenklinik einen hohen Stellenwert, sowohl bei der patientennahen Forschung als auch bei der Grundlagenforschung und der Übertragung ihrer Ergebnisse in die Klinik (d.h. translationale Forschung). In der Frauenklinik gibt es zwei Forschergruppen, die von Naturwissenschaftlern geleitet werden: Klinische Forschergruppe (Leiter: Prof. Dr. M. Schmitt) und Gynäkologische Tumorgenetik (Leiter: Prof. Dr. med. A. Meindl). Die enge Zusammenarbeit zwischen Klinikern und Grundlagenforschern ermöglicht eine direkte klinische Umsetzung von Forschungsergebnissen zum Wohle der Patienten.

Eine Individualisierung der Brustkrebstherapie und damit verbunden ggf. ein Verzicht auf Chemotherapie wird durch die Bestimmung von Proteolysefaktoren im Tumorgewebe ermöglicht. Die Grundlagen für diesen uPA/PAI-1 Test, der jetzt allen Brustkrebspatientinnen bei Erstdiagnose angeboten werden kann, wurden in der Frauenklinik entwickelt.

Die Frauenklinik ist Studienleitzentrum bzw. Studienzentrale für neue Behandlungsstrategien. Deutschlandweite und internationale klinische Studien, v.a. bei Brustkrebs und Eierstockskrebs, aber auch in der Geburtshilfe, ermöglichen den frühzeitigen Einsatz modernster Diagnostikverfahren, Therapiekonzepte und Medikamente. Die Frauenklinik führt alle klinischen Studien in Kooperation mit dem 2001 neu gegründeten Münchner Studienzentrum am Klinikum rechts der Isar durch.

>> Mehr Informationen zur Forschung in der Frauenklinik

>> Mehr Informationen zur Lehre in der Frauenklinik

 

Ausstattung und Services der Frauenklinik

Die moderne Ausstattung ermöglicht eine Patientenbetreuung auf höchstem Niveau. 

Diagnostik 
  • Minimal-invasive Diagnostik: Stanzbiopsien
  • 3 D Ultraschall (Geburtshilfe)
  • Dopplersonographie
  • Kolposkopie
  • Duktoskopie
Therapie
  • Operationssäle mit modernster Technik, insbesondere im Bereich minimal-invasive Chirurgie
  • Computervernetzung der Stationen mit schneller Befundübermittlung
Services
  • Interdisziplinäres Tumorboard zur Diskussion von individuellen Fällen und Krankengeschichten
  • Ambulante Onkologische Tagesstation
  • Psychologische Beratung: Psychoonkologie, Geburtshilfe
  • Krankengymnastik
  • Naturheilkundliche Verfahren
  • Kinderintensivstation
  • Zweitmeinungen (Wahlleistung)
  • Gutachten
  • Telefon-, E-Mail- und Abendsprechstunden (Anfragen per E-Mail an konsile.frauenklinik(at)lrz.tum.de)