Abteilung für Interventionelle Radiologie

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. Hermann Berger

Kontakt:
Tel. 089 4140–2621
Fax 089 4140–
E-Mail: ir(at)roe.med.tum.de

Fachgebiet und behandelte Erkrankungen

 

In der Abteilung für Interventionelle Radiologie bietet ein erfahrenes Ärzteteam das gesamte Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Methoden der invasiven Radiologie an. Dazu gehören in erster Linie die Behandlung von angeborenen und erworbenen Gefäßerkrankungen, Dysfunktionen von Dialyseshunts, Leberzirrhose und Pfortaderhochdruck, Gallengangserkrankungen sowie Tumorerkrankungen der Leber und anderer Organe.
Sogenannte Embolisationseingriffe werden durchgeführt bei Uterusmyom, arterio-venösen Malformationen und Hämangiomen sowie in der Onkologie in Form von lokaler Zytostatika-Behandlung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Implantation von venösen und arteriellen Portsystem in minimal-invasiver Technik. Besondere Erfahrung besitzt das Ärzteteam mit der lokoregionären Tumorbehandlung in der Leber mit Thermoablation über Radiofrequenztechnik. Mithilfe modernster radiologischer Techniken erhält der Patient eine umfassende Diagnostik, Beratung und Therapie - auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Einbindung interdisziplinärer Konzepte.

 

Diagnostische und therapeutische Schwerpunkte

 

Die klinischen Schwerpunkte der Abteilung sind:

  • Invasive Diagnostik
  • Gefäßerkrankungen
  • Tumorerkrankungen
  • Pfortaderhochdruck


In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Gefäßerkrankungen, das die Fachgebiete Gefäßchirurgie, Angiologie, Neurologie, Nephrologie und Diabetologie/ Ernährungsmedizin umfasst, wird das gesamte Spektrum der modernen Gefäßmedizin in Diagnostik und Therapie angeboten. Dafür stehen alle minimal invasiven Verfahren der endovaskulären Behandlungstechnik zur Verfügung. Dazu zählen Ballonangioplastie, Stentangioplastie, Stentgraft-Angioplastie, Embolisationstechniken. Schwerpunkte sind dabei:

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Schlaganfallprophylaxe
  • Aortenaneurysma
  • Gefäßmissbildungen
  • Hämangiome


In Kooperation mit dem interdisziplinären Tumortherapiezentrum werden Verfahren zur lokoregionären Tumorbehandlung angeboten, Radiofrequenzthermoablation, Alkoholinjektion, regionäre Chemotherapie, regionäre Chemoembolisation.

Das Ärzteteam der Abteilung Interventionelle Radiologie versorgt ambulante und stationäre Patienten des Klinikums rechts der Isar und ambulante Patienten nach Zuweisung von auswärtigen Kliniken. Die stationäre Aufnahme und Betreuung der Patienten erfolgt in Kooperation mit den jeweiligen klinischen Einrichtungen und den krankheitsorientierten Zentren (Interdisziplinäres Zentrum für Gefäßerkrankungen, Tumortherapiezentrum) des Klinikums.

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

 

Die Forschungsschwerpunkte liegen in der experimentellen Evaluation und Entwicklung endovaskulärer Implantate und in der klinischen Auswertung innovativer Therapieverfahren. Dies betrifft im Besonderen onkologische Erkrankungen und die Gefäßmedizin.
Der klinische Forschungs-Schwerpunkt liegt auf der Erprobung neuer Therapieverfahren zur Behandlung primärer und sekundärer Lebertumoren .
Aktuelle Themen in der Gefäßmedizin beinhalten vor allem endovasculäre Therapieverfahren und nicht invasive Gefäßdiagnostik. Im Rahmen geförderter experimenteller Projekte testen die Mediziner der Abteilung für Interventionelle Radiologie verschiedene Gefäß-Implantate und intravasale Protektionsinstrumente (Kooperation FH München, Universität Kiel ). Alle Studie werden unter kontrollierten Studienbedingungen durchgeführt. Innerhalb der Onkologie sind die klinischen Ergebnisse lokoregionärer Behandlungsverfahren in z.T. langjährig geführten Registern dokumentiert.

 

Ausstattung und Services

 

Die medizinisch-technische Ausstattung der Abteilung umfasst:

  • Ultraschall
  • Duplexsonographie
  • bildgebungs-gesteuerte Biopsie
  • Spiral-Computertomographie
  • Magnetresonanztomographie
  • digitale Subtraktionsangiographie
  • intravasale Fluss/Druckmessung
  • Radiofrequenz-thermoablation