Lehrveranstaltungen

Medizinische Doktorarbeiten
Gegenwärtig sind keine entsprechenden Arbeiten zu vergeben


Die Einschreibung erfolgt

  • für die Vorlesung automatisch vom Dekanat
  • für das Praktikum online unter www.mediTUM.de
  • (bitte Matrikelnummer und MWNID bereithalten)

 
Vorlesung (mit Patientenvorstellung)
„Klinik der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie“
Prof. Dr. med. P. Henningsen


Psychosomatische Blockseminare
Die Pflichtseminare der Psychosomatik stellen eine praxisorientierte und interaktive Ergänzung zur Vorlesung dar. Sie haben die Zielsetzung, einen Zugang zur praktischen Arbeit in der Psychosomatik zu vermitteln und Techniken der ärztlichen Gesprächsführung zu vertiefen. Der Unterricht erfolgt interaktiv und fallbezogen. Routinemäßig werden Schauspielpatienten für das Training zum Umgang mit emotional schwierigen Gesprächssituationen eingesetzt (Fortführung des Kurses ärztliche Gesprächsführung).


Verbindliche Lehrinhalte im Blockseminar Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

  • Die Studentin / der Student soll am Ende des Kurses
  • Eine um psychosoziale Informationen und biographische Eckdaten erweiterte psychosomatische Anamnese erheben können
  • Über praktische Kenntnisse im Umgang mit emotional schwierigen Gesprächssituationen (z.B. weinender Patient, grenzüberschreitender Patient) verfügen und die zugehörigen eigenen emotionalen Reaktionen reflektieren können
  • Diagnostische Grundkenntnisse psychosomatischer Störungen in der Praxis anwenden können (Kenntnis der diagnostischen Klassifikation und der zugehörigen Diagnosekriterien für die wichtigsten Krankheitsbilder der psychosomatischen Medizin)
  • Den Einfluss von Lernerfahrungen, von psychodynamischen Aspekten (z.B. Konflikte, Beziehungsstörungen) und von traumatischen Lebenserfahrungen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen erkennen und beurteilen können
  • Die wichtigsten psychotherapeutischen Verfahren (Verhaltenstherapie, Psychodynamische Psychotherapie, Gruppentherapieverfahren, Kunsttherapie und Körperpsychotherapie) kennen und deren Indikation und Zielsetzung beschreiben können
  • Über Grundkenntnisse in der Anwendung von Psychoedukation bei Patienten mit somatoformen Störungen verfügen (Vermittlung eines Störungsmodells)
  • Störungsorientierte Therapiestrategien benennen und begründen können für mindestens 4 der folgenden Indikationsbereiche:

○ Somatoforme Störungen
○ Essstörungen
○ Angststörungen
○ Depressive Störungen
○ Traumafolgestörungen
○ Psychoonkologische Probleme
○ Psychologische Faktoren bei andernorts klassifizierten Erkrankungen


Praktikumstag Psychosomatik
Die Praktikumstage bieten die Möglichkeit zu einem vertieften Einblick in die konkrete psychosomatisch-psychotherapeutische Arbeit. Es besteht die Möglichkeit zur Wahl verschiedener Einsatzbereiche:


Praktikumstag Psychoonkologie:
Die Studierenden führen im Anschluss an eine theoretische Einführung in Gegenwart des Dozenten ein kurzes Gespräch mit einem Krebskranken über dessen seelisches Befinden und seine Krankheitsbewältigung. Anschließend berichten sie in der wöchentlichen Fallkonferenz über „ihren“ Patienten.


Praktikumstag Allgemeine Ambulanz:
Studenten erhalten die Gelegenheit psychosomatische Erstgespräche bei sehr unterschiedlichen Störungsbildern "live" zu erleben und anschließend im Sinne einer Ambulanzbesprechung aktiv zu diskutieren.
Praktikumstag Tagesklinik (Station 1/20):
In diesem Praktikum werden die Besonderheiten einer ressourcenorientierten Behandlung in der Tagesklinik praktisch und theoretisch vorgestellt. Basierend auf der Erhebung einer psychosomatischen Anamnese und anschließenden Patientenvorstellung werden individuelle Behandlungsnotwendigkeiten und der differentielle Einsatz von Therapieverfahren diskutiert. Behandlungsstrategien für Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen bzw. mit Persönlichkeitsstörungen finden dabei besondere Berücksichtigung.


Praktikumstag Station MRI (Station 1/21):
In diesem Praktikum werden die Besonderheiten stationärer psychosomatischer Medizin praktisch und theoretisch vorgestellt. Basierend auf der Erhebung einer psychosomatischen Anamnese und anschließenden Patientenvorstellung werden individuelle Behandlungsnotwendigkeiten und der differenzierte Einsatz von Therapieverfahren diskutiert. Die Studenten sind dabei aufgefordert, sich selbst mit ihrem Wissen wie ihrer Emotionalität in den interaktionellen Prozess kritisch einzubringen und eigene Lösungsvorschläge zu begründen.


Praktikumstag Station KMH:
Die Studierenden erhalten einen praxisorientierten Einblick in die stationäre psychosomatische Medizin auf verschiedenen Stationen der Psychosomatischen Abteilung des Städt. Krankenhauses M.-Harlaching. Wegbeschreibung unter Tel. 089/6210-3117. 


Wahlpflichtkurs Psychotherapie:
Der Wahlpflichtkurs bietet die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit psychotherapeutischen Behandlungsverfahren, deren Möglichkeiten und Grenzen sowie dem differentiellen Einsatz von Therapieverfahren bei verschiedenen psychischen und psychosomatischen Störungsbildern. Der Kurs ist curricular aufgebaut, die Lerninhalte werden praxisorientiert und interaktiv vermittelt.