Rheumatologie

Der Begriff Rheumatologie umfaßt das klassische Rheuma und seine Varianten, Rheuma der Wirbelsäule (z.B. den Morbus Bechterew), degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und Autoimmunerkrankungen, die sich gegen Bindegewebe (Kollagenosen), Gefäße (Vaskulitis) und / oder innere Organe richten können. In den meisten Fällen handelt es sich um Erkrankungen, die den gesamten Körper einbeziehen können, so dass die Betreuung der Patienten durch erfahrene Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie erfolgen sollte. Häufig ist die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen erforderlich.
In der interdisziplinären rheumatologischen Sprechstunde (Rheuma-Ambulanz) werden in Zusammenarbeit mit der orthopädischen Abteilung des Hauses rheumatologische Patienten behandelt. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht in den meisten Fällen eine wesentliche Beschleunigung in Diagnostik und Therapie, ebenfalls den Zugriff auf chirurgische Therapiemöglichkeiten, sofern erforderlich.

In der Kollagenosen-Sprechstunde werden überwiegend Patienten mit Systemischen Lupus erythematodes, aber auch verschiedene andere Varianten aus der Gruppe der Kollagenosen behandelt.

Schwerpunkt der Vaskulitis-Ambulanz ist die Behandlung von Patienten mit Vaskulitis, insbesondere Morbus Wegener, aber auch mit anderen seltenen Krankheitsformen.

Da die Augen ein häufiger Manifestationsort von rheumatologischen und Autoimmunerkrankungen sind, wurde in Zusammenarbeit mit der augenärztlichen Abteilung im Haus die Uveitis-Sprechstunde ins Leben gerufen, in der Patienten mit Augenbeteiligung bei diesen Erkrankungen behandelt werden.

Es bestehen weitere enge Kooperationen mit verschiedenen Fachrichtungen im Haus.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Rheuma-Ambulanz unter der Telefonnummer 089/4140 2276 oder unter der E-mail-Adresse rheumatologie(at)lrz.tum.de .