Interdisziplinäres

Transplantationszentrum

Wir stehen für die umfassende Betreuung bei der Nierentransplantation, Lebendspender-Nierentransplantation, Niere-Pankreas-Transplantation und Lebertransplantation. Unsere langjährigen Erfahrung sichert eine sorgfältige Vorbereitung und Aufnahme auf die Warteliste, individualisierte Therapie auf medizinisch höchstem Niveau und gewissenhafte Nachsorge.

Sprechstunden

Im Notfall 

Nephrologie (24-Stunden-Bereitschaft)
Tel.: 089 / 4140 - 2233

Chirurgie
Tel. 089 / 4140 - 5555

 

Transplantationszentrale

Vorbreitung, Lebendspendevorbereitung, Wartelistenaufnahme
Sekretariat / Administration: Frau C. Federspiel, Frau M. Weyrauch
Sprechstunde: Mo - Fr von 10 - 14 Uhr nach Terminvereinbarung
Tel. 089 / 4140 - 2011
Fax 089 / 47 89 17
E-Mail: transplantationatchir.med.tum.de

 

Transplantationsambulanz Niere

Ambulante Betreuung, Nachsorge
Sprechstundenkoordination: Frau K. Felix
Sprechstunde: Mo - Fr von 8 - 16 Uhr nach Terminvereinbarung
Tel. 089 / 4140 - 6703
Fax 089 / 4140 - 4741

 

Transplantationsambulanz Leber

Ambulante Betreuung, Nachsorge
Sprechstundenkoordination: Frau M. Weyrauch, Frau C. Federspiel
Sprechstunde: Mittwoch von 8 - 12 Uhr nach Terminvereinbarung
Tel. 089 / 4140 - 4087
Fax 089 / 47 89 17

 

Im Notfall   

Chirurgischer Facharztdienst
Tel: 089 / 4140 - 5555

Nephrologischer Dienst Dialysestation
Tel. 089 / 4140 - 5235

Transplantationsstation M1a
Stationsärzte
Tel. 089 / 4140 - 2024
Pflege
Tel. 089 / 4140 - 2111
Fax 089 / 4140 - 4805

 

Über Uns

Das interdisziplinäre Transplantationszentrum des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TransplanTUM) besteht aus dem Nieren- und Nieren-Pankreas-Transplantationszentrum inkl. Lebendspendezentrum (Ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. Lutz Renders) und dem Lebertransplantationszentrum (Ärztliche Leitung: Dr. med. Ursula Ehmer). Die Lebertransplantationszentren des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und des Klinikums Großhadern der Universität München kooperieren bei der Behandlung von Patienten mit terminaler Lebererkrankung und bei der Lebertransplantation.

 

Nieren- und Nieren-Pankreas-Transplantationszentrum inkl. Lebendspendezentrum

Wir bieten als interdisziplinäres Zentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Lutz Renders (Abteilung für Nephrologie) eine umfassende Betreuung im Bereich der Nierentransplantation, Lebendspender-Nierentransplantation und Pankreas-Nierentransplantation an. Am wichtigsten sind uns die hohe Qualität der Behandlung und die Zufriedenheit unserer Patienten. Dafür arbeiten wir eng mit unseren Partnern aus den verschiedensten Fachbereichen zusammen. Eine 24-Stunden-Bereitschaft auf Seiten der Transplantationschirurgie und Nephrologie ist gewährleistet. 

Besondere Bedeutung hat für uns die Lebendspender-Nierentransplantation, die gerade in Zeiten niedriger Organspenderzahlen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet können wir eine sorgfältige Vorbereitung, individualisierte Therapie auf medizinisch höchstem Niveau und gewissenhafte Nachsorge sichern. Auch blutgruppen-inkompatible Nierenlebendspenden führen wir in unserem Transplantationszentrum regelmäßig erfolgreich durch.

 

Beteiligte Kliniken

Abteilung für Nephrologie

Klinik für Chirurgie

Klinik für Urologie

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

 

Ausstattung und Service

Die individuelle und persönliche Beratung und Behandlung im interdisziplinären Team haben für uns höchste Priorität. Das Transplantationszentrum beihaltet die Transplantationszentrale, die Transplantationsstation M1a, die Nephrologische Station D3a sowie die Transplantationsambulanz.

  • In der Transplantationszentrale erfolgt die individuelle Beratung und Vorbereitung zur Aufnahme in die Wartelisten für die Nieren- und Pankreasnierentransplantation sowie die Lebendnierenspende.
  • Die modernisierte Transplantationsstation mit 14 Betten verfügt über speziell transplantationsmedizinisch geschultes Pflegepersonal zur Versorgung frisch transplantierter Patienten sowie besondere Vorkehrungen zur Hygiene für unsere Patienten mit geschwächtem Immunsystem. 
  • Die Transplantationsambulanz kümmert sich um die wichtige Nachsorge nach der Transplantation zur Kontrolle der Transplantatfunktion sowie Früherkennung von z. B. Abstoßungen, Infektionen oder anderen Problemen. 
  • Über die Nephrologische Station D3a werden Patienten nach Transplantation bei Problemen und Funktionsstörungen stationär versorgt. Gegebenenfalls bieten wir auch weitere Diagnostik und spezielle Therapien an. 

 

Behandlungsschwerpunkte

Allogene Nierentransplantation
Für die Transplantation einer Spenderniere von einem Verstorbenen ist die Aufnahme auf die Warteliste von Eurotransplant erforderlich. Die Vorbereitungen führen wir gerne mit Ihrem betreuenden Nephrologen durch und nehmen Sie dann auf unsere Warteliste auf. Auch wenn die Zahl der Organspender derzeit sehr niedrig ist und somit nur wenig Organe über Eurotransplant vermittelt werden können, liegt unser besonderes Augenmerk auf der guten Qualität des Spenderorgans mit der Aussicht auf eine gute und lange Transplantatfunktion sowie Dialysefreiheit unserer Patienten.

 

Lebendspendezentrum
Einem Mitmenschen eine Niere zu schenken und damit ein neues Leben ohne Dialyse ist ein großer Akt der Menschlichkeit. Mit langjähriger Erfahrung führt unser interdisziplinäres Team Nierenlebendspender-Transplantationen durch. Von der Vorbereitung bis zur Operation, von der Operation bis zur Entlassung und von der Entlassung bis zur langfristigen Anbindung an unsere Transplantationsambulanz betreuen wir unsere Patienten - Spender wie Empfänger - mit größter Sorgfalt und medizinischer Expertise. Auch persönlicher Kontakt und Kommunikation sind uns sehr wichtig. 

 

Nieren-Pankreas-Transplantation
Bei einem schweren Diabetes Typ 1 mit Schädigung der Nierenfunktion und Dialysepflichtigkeit ist die gleichzeitige Transplantation einer Niere und einer Bauchspeicheldrüse möglich. Auch diese Transplantation führen wir seit vielen Jahren erfolgreich durch.

 

Transplantationsnachsorge
Wir freuen uns mit unseren Patienten über jede erfolgreiche Transplantation. Genauso wichtig ist die Sicherung der langjährigen Funktion des Transplantats und damit der Dialysefreiheit. Hierzu kontrollieren wir über unsere Transplantationsambulanz regelmäßig in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen die Organfunktion und körperliche Gesundheit. So können wir Problemen nach der Transplantation effektiv vorbeugen. 

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Klinische Studien
Im Transplantationszentrum bieten wir unseren Patienten die Teilnahme an klinischen Studien an. Wir untersuchen z. B. die Nierenfunktion von Lebendnierenspendern mittels neuer Biomarker und führen wechselnde Arzneimittelstudien in der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Lutz Renders und durch. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns, sie ist aber stets freiwillig und niemals Bedingung einer Behandlung an unserem Zentrum. Durch Ihr Einverständnis entwickeln wir zusammen die Transplantationsmedizin weiter.

Ein Transplantationsregister von Prof. Dr. Uwe Heemann, Leiter der Abteilung für Neprohlogie, und seinen Mitarbeitern soll die Nachsorgetherapien transplantierter Patienten optimieren.

 

Allokationsforschung (Verteilungsforschung)
Die Arbeitsgruppe um PD Dr. Volker Aßfalg analysiert in Zusammenarbeit mit Eurotransplant die Ergebnisse und Langzeitergebnisse von Nierentransplantationen, die nach den geltenden Verteilungsregeln transplantiert wurden. Das Ziel ist die Verteilung von Spenderorganen so zu verbessern, dass zukünftig möglichst jede Niere einem optimalen Empfänger zugeordnet werden kann und die Transplantationsergebnisse noch besser werden.

 

Klinische Besonderheiten unter Immunsuppression
Ohne Medikamente, die eine Abstoßung (Immunsuppression) unterdrücken, ist eine Organtransplantation nicht möglich. Andererseits haben diese Immunsuppressiva auch Auswirkungen auf den Organismus des Patienten. PD Dr. Volker Aßfalg erforscht mit seiner Arbeitsgruppe diese Auswirkungen seit Jahren und hat erstmals weltweit deren Einfluss auf so wichtige Erkrankungen wie Sepsis (Blutvergiftung) und die sogenannte Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) untersucht und beschrieben.

Außerdem bieten wir in unserem Transplantationszentrum laufend Doktorarbeiten für Mediziner und Naturwissenschaftler an.

 

Schulungen
Einmal jährlich berichten wir an unserem Patiententag über aktuelle medizinische Entwicklungen in unserem Transplantationszentrum. Nähere Informationen erhalten Sie in der Klinik für Chirurgie:
Tel: 089 / 4140 - 2011

 

Zertifizierte Fortbildungen und wöchentliche Veranstaltungen
Jeden Dienstag von 16 bis 17 Uhr findet in der chirurgischen Bibliothek die Transplantationskonferenz mit Kolloquium statt. Sie richtet sich an interessierte Kollegen des Gebiets Transplantationsmedizin / Nephrologie. Gäste sind herzlich willkommen! Auf Wunsch kann das Programm für diese Reihe schriftlich angefordert werden. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Lutz Renders.
E-Mail: lutz.rendersatmri.tum.de

Universitätsklinikum rechts der Isar
Bau 501, chirurgische Bibliothek
Ismaninger Straße 22 
81675 München

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