Osteoporosezentrum

Ärztin misst Patientin; copyright M. Stobrawe, Klinikum rechts der Isar

Neu: Clinical Research Fellowship-Programm

Das Interdisziplinäre Osteoporosezentrum (IOZ) des Klinikums rechts der Isar bietet ab sofort ein interdisziplinäres Clinical Research Fellowship-Programm.

Nach dem Vorbild der internationalen Fellowship-Programme können Kollegen mit Interesse an der Diagnostik und Therapie von Osteoporose ihr Wissen und ihre bisherigen Erfahrungen in die Ausbildung des Fellowship-Programms einbringen und im Hinblick auf den Schwerpunkt Osteoporose erweitern und weiterentwickeln. Sie werden dabei im Rahmen interdisziplinärer klinischer Konzepte und Forschungsprojekte an neuen Behandlungsstrategien arbeiten.

Das IOZ bietet Nachwuchstalenten aus dem klinischen und wissenschaftlichen Bereich als Clinical Research Fellow eine fundierte Ausbildung in Osteoporose-Diagnostik und -Therapie nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung und aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien. Für diese osteologische Ausbildung eignen sich vor allem  Ärzte mit einer mehrjährigen Ausbildung in einer der Facharztrichtungen Innere Medizin, Gynäkologie, Orthopädie, Unfallchirurgie und Allgemeinmedizin.

Bei Interesse nehmen Sie gerne unter IOZ@lrz.tum.de Kontakt mit uns auf, indem Sie uns Ihren Lebenslauf zusenden und vereinbaren Sie ein unverbindliches Informationsgespräch.

Das Clinical Research Fellowship-Programm des IOZ intensiviert klinische fachübergreifende Ausbildung auf höchstem Niveau außerhalb starrer Fachgebietsgrenzen. Daher baut das IOZ auf das Engagement von Förderern aus Organisationen und Unternehmen.

Das IOZ sucht den Austausch mit wissenschaftlich interessierten Institutionen, die patientennahe Forschung unterstützen möchten.

Weitere Informationen für Fellowship-Förderer  

 

Bisherige Veranstaltungen

Workshop zum Thema Gynäkologische Endokrinologie und Osteologie

Die Frauenklinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar bot am 19. Oktober 2013 einen Workshop zum Thema Gynäkologische Endokrinologie und Osteologie an, bei dem praktisches Know-How anhand von Fallbesprechungen aus den Spezialsprechstunden erworben werden konnte. Weitere Informationen finden Sie im zugehörigen Flyer der Veranstaltungen.

Symposium zum Welt-Osteoporose-Tag

Nach dem erfolgreichen Symposium 2012 schuf das Interdisziplinäre Osteoporosezentrum auch am 12. November 2014 anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags ein Forum, um neue Entwicklungen in der Patientenbetreuung vorzustellen und zu diskutieren. Hier kamen sowohl Orthopäden und Unfallchirurgen wie auch Internisten, Allgemeinärzte und nicht zuletzt Frauenärzte – kurz alle, die die Knochengesundheit als relevanten Teil der Gesamtgesundheit von Patienten erkannt haben, zusammen. Weitere Informationen finden Sie im zugehörigen Flyer der Veranstaltung.

 

Clinical Fellowship Frauengesundheit

Wir verstehen eine Menge von Frauengesundheit.
Und wollen diese Wissen an die nächste Generation weitergeben.

Unterstützen Sie uns dabei?
Ambulante Patientinnen mit komplizierten Erkrankungen sind unsere Spezialität. Die sorgfältige Beschäftigung mit Ihnen ist medizinisch lehrreich und für die Versorgung von Patientinnen in künftigen Jahrzehnten enorm wichtig. Leider wird die ambulante Ausbildung in der Universitätsmedizin Deutschlands immer weniger finanzierbar.

Clinical Fellowship-Programm in Frauengesundheit des Interdisziplinären Osteoporose Zentrums (IOZ) und der gynäkologischen Endokrinologie der TU München
Exzellente Ausbildung braucht finanzielle Unterstützung. Die strukturunabhängige Auslegung des Clinical Fellowship-Programms baut auf das Engagement von Institutionen und Unternehmen. Das IOZ sucht den Austausch mit Förderern, um gemeinsam mit jungen Clinical Fellows die Ausbildung für die interdisziplinäre Frauengesundheit der Zukunft voranzubringen.

Projektbezogene Förderung
Interessierte Förderer können sich zum einen an bereits laufenden Fellowship-Projekten beteiligen.
Hierzu gehören die finanzielle Unterstützung einer Board-Woche oder von 2- bis 6-Monats-Abschnitten der Ausbildung von jungen, talentierten Ärztinnen in Frauengesundheit.
Darüber hinaus entwickeln wir zusammen mit förderinteressierten Institutionen neue Projektthemen.

Ansprechpartnerin:
PD Dr. Vanadin Seifert-Klauss
E-Mail: Vanadin.Seifert-Klauss[at]mri.tum.de

 

 

Leitung: PD Dr. Vanadin Seifert-Klauss  
Stellvertreter: Prof. Hans Rechl

Kontakt / Anmeldung:
Tel. 089 4140-2446 (Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde)
Tel. 089 4140-2276 (Klinik und Poliklinik für Orthopädie)
Für niedergelassene Ärzte: 089 4140-2512
E-Mail: ioz(at)lrz.tum.de

Informationen zur Erkrankung, zur Osteoporosesprechstunde und zu Knochendichtemessungen finden Sie hier auf der Homepage der Frauenklinik des Klinikums rechts der Isar und im Flyer zur Osteoporosebehandlung des interdisziplinären Osteoporosezentrums (PDF-Datei).

Fachgebiet

Das Interdisziplinäre Osteoporosezentrum ist ein Zusammenschluss verschiedener Fachabteilungen des Klinikums rechts der Isar, um Osteoporose und ihre Ursachen gemeinsam umfassend zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Anmeldung für einen Arztbesuch erfolgt in der Klinik für Frauenheilkunde oder in der Klinik für Orthopädie.

Ziele

  • Verhinderung weiterer Frakturen
  • Erhaltung von Selbstständigkeit und Lebensqualität auf hohem Niveau
  • Leitliniengemäße und individuelle Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Osteoporose

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Behandlung der Patientinnen und Patienten findet in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachgebiete statt. Diagnostik und weitere Therapie werden im regelmäßig stattfindenden Osteoporose-Board festgelegt. Sie erfolgen in interdisziplinärer Kooperation mit den Instituten für Diagnostische Radiologie und Klinische Chemie und den Kliniken für Nuklearmedizin, Orthopädie, Unfallchirurgie, Innere Medizin und Ernährungsmedizin.
Mit den Osteoporose-Sprechstunden in den Ambulanzen der Klinik für Frauenheilkunde und der Klinik für Orthopädie werden interdisziplinär vernetzte Spezialsprechstunden für Frauen und Männer, die an Osteoporose erkrankt sind, angeboten.

Diagnostik und Behandlung auf dem neuesten Stand

Die Entscheidungsträger der im Osteoporose-Zentrum zusammengeschlossenen Abteilungen sind deutschlandweit und international maßgeblich an der Forschung zur Diagnostik und Therapie von Osteoporose, besonders in Hochrisiko-Gruppen beteiligt. Die Mitarbeiter sind aktiv an Projektgruppen zu Osteoporose in München und als Autoren an zahlreichen Publikationen beteiligt. 

Besondere Angebote

  • Komplementärmedizinische Sprechstunde und Betreuung
  • Integrierte Infusions-Therapie-Einheit direkt in der Frauenklinik und Betreuung durch gynäkologisches Fachpersonal
  • Behandlung durch Fachärzte mit Weiterbildung Osteologe
  • Interdisziplinäre Schmerztherapie
  • Ernährungsmedizin

Fortbildung und Qualitätssicherung

Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle. Regelmäßige Seminare dienen der Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Alle zwei Monate findet eine osteologische Fortbildung des Interdisziplinären Osteoporosezentrums statt, um aktuelle Themen bei der Behandlung von Osteoporose zu besprechen. Zusätzlich werden regionale und überregionale Fortbildungen für Ärzte und Osteoporose-Patienten fachübergreifend organisiert. 

Wissenschaftliche Projekte und Klinische Studien

Das Interdisziplinäre Osteoporosezentrum ist aktiv an der Weiterentwicklung diagnostischer Leitlinien und neuer Behandlungsstrategien beteiligt. Studien ermöglichen den frühzeitigen Einsatz moderner Diagnostikverfahren, Therapiekonzepte und Medikamente.
Interdisziplinäre Forschungsprojekte im LocomoTUM-Verbund erforschen neue Diagnostik- und Therapieverfahren.
Die Forschung hat im Klinikum rechts der Isar generell einen hohen Stellenwert, sowohl bei der patientennahen Forschung als auch bei der Grundlagenforschung und der Übertragung ihrer Ergebnisse in die Klinik (d.h. translationale Forschung). 

Diagnostische und therapeutische Schwerpunkte

  • Osteoporose-Diagnostik: High-resolution-MRT zur Erfassung der Mikroarchitektur und ggf. Diagnose von Mikrofrakturen, die das Risiko für klinische Frakturen erhöhen.
  • Entwicklung neuer Algorithmen zur frühzeitigen, hochspezifischen Osteoporose-Diagnostik
  • Zweitmeinungen und Beratungen zum Thema Osteoporose
  • Gynäkologische Endokrinologie: Hormontherapie z.B. bei prämenopausaler Osteoporose
  • Operative, minimal-invasive und konservative Behandlung von Knochenbrüchen bei manifester Osteoporose
  • Moderne orthopädisch-chirurgische Operationstechniken
  • Osteo-onkologische medikamentöse Therapie
  • Osteoporose-Rehabilitationsmaßnahmen und Nachsorge (gemeinsam mit Reha-Einrichtungen, physikalischer Medizin und niedergelassenen Kollegen / Hausärzten) 

Qualitätsmanagement

In der Frauenklinik gibt es einen eigenen Qualitätsbeauftragten. Monatliche Konferenzen innerhalb der Klinik sowie mit der Klinikverwaltung helfen rechtzeitig Probleme zu erkennen und zu lösen. Zusätzlich erfolgt eine interne Qualitätssicherung in den einzelnen Arbeitsbereichen.

Ausstattung und Service

Die moderne Ausstattung der beteiligten Abteilungen ermöglicht eine Patientenbetreuung auf höchstem Niveau:

Diagnostik:

  • Röntgenuntersuchungen
  • DXA-Messungen mit Höhen-Modul
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (MRT)

Therapie:

  • Operationssäle mit modernster Technik
  • Computervernetzung der Stationen mit schneller Befundübermittlung

Service:

  • Regelmäßiges Interdisziplinäres Osteoporose-Board zur Diskussion von individuellen Fällen und Krankengeschichten
  • Ambulante Osteoporose-Infusions-Therapien
  • Krankengymnastik (für stationäre Patienten)
  • Im Klinikum werden auch naturheilkundliche Verfahren und Schmerztherapie angeboten.

Beteiligte Kliniken und Institute