Wissen schafft Heilung

 
28.06.2012

Patientenforum Kniegelenkersatz – von der Arthrose zur individuellen Endoprothese

In Deutschland leiden rund fünf Millionen Menschen unter Beschwerden, die durch eine Arthrose verursacht werden – mit stetig steigender Tendenz. Das Knie zählt dabei zu den am häufigsten betroffenen Gelenken. Im Rahmen eines Patientenforums zum Thema Kniegelenkersatz können sich Betroffene umfassend über Entstehung und Diagnose von Kniegelenkarthrose sowie über modernste konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Die Veranstaltung findet am 9. Juli ab 18.00 Uhr im Hörsaal Pavillon des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Ismaninger Straße 22, statt. Die Vorträge beginnen um 19.00 Uhr; vorab stehen die Ärzte für Patientenfragen zur Verfügung.

Das Knie ist eines der Gelenke im menschlichen Körper, die am meisten Gewicht tragen müssen. Es ist daher nicht überraschend, dass es auch am häufigsten von Arthrose betroffen ist. Als Folge von langjähriger, ständiger Belastung durch Leistungssport, Übergewicht, eine Schwäche oder Fehlstellung der Gelenke oder durch einen Unfall, führt Kniegelenkarthrose nicht nur zu einer Einschränkung der Bewegungsfähigkeit, sondern auch zu starken Schmerzen und einer verminderten Lebensqualität der Betroffenen.

Ziel aller Behandlungsmethoden, konservativer wie operativer, ist es daher, die Schmerzen der Patienten zu lindern und ihre Beweglichkeit wiederherzustellen. In der Klinik für Orthopädie des Klinikums rechts der Isar stehen dafür verschiedene Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die durch neuste Forschungsergebnisse stetig aktualisiert werden. Im Rahmen des Patientenforums „Kniegelenkersatz – von der Arthrose zur Individual-Endoprothese“ können sich Betroffene in fünf Vorträgen über das gesamte Behandlungsspektrum informieren.

Die Themen erstrecken sich von der Entstehung und Diagnose der Arthrose und verschiedenen konservativen Methoden bis zur Vorstellung neuester Operationsmethoden. Dabei wird es zum einen um die Möglichkeiten gehen, geschädigte Gelenke zu erhalten und zum anderen – weil dies im fortgeschrittenen Stadium oft nicht mehr möglich ist – auch um die modernsten Verfahren beim Gelenkersatz. Klinikdirektor Prof. Rüdiger von Eisenhart-Rothe wird beispielsweise das Angebot des Klinikums vorstellen, maßgeschneiderte Prothesen und Schablonen anzufertigen, die mithilfe einer Computertomographie individuell auf die Bedürfnisse und den Körper des Patienten abgestimmt werden. Ein Vortrag über die Situation nach der Operation soll den Betroffenen eine Anleitung für den Weg zurück in einen schmerzfreien Alltag geben.

Alle Referenten stehen den Patienten vor, während und nach der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter Patientenforum Orthopädie: Kniegelenkersatz.