Institut für Radiologie und interventionelle Radiologie

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. Ernst J. Rummeny

Kontakt:
Tel. 089 4140–2621
Fax 089 4140–4834
E-Mail: sekretar(at)roe.med.tum.de

Homepage: www.roe.med.tum.de

Abteilungen:
- Interventionelle Radiologie
- Bildgebende und Interventionelle Mammadiagnostik
- Neuroradiologie

Fachgebiet und behandelte Erkrankungen

 

Das Institut für Röntgendiagnostik nutzt moderne bildgebende Verfahren um Einblicke in das Körperinnere von Patienten zu gewinnen, die unter bestimmten Krankheiten wie beispielsweise Krebs oder Osteoporose leiden. Mithilfe dieser Bilder ist es möglich, detaillierte Kenntnisse über die Lokalisation und das Ausmaß einer Erkrankung zu erhalten. So kann die Diagnose auf sichere Füße gestellt und die Therapie optimal angepasst werden.
Dem Institut für Röntgendiagnostik stehen dafür alle modernen bildgebenden Verfahren zur Verfügung. Dazu zählen:

  • konventionelle Röntgendiagnostik
  • Durchleuchtungsuntersuchungen
  • Sonographie
  • Angiographie
  • Mammographie
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)


Das Institut für Röntgendiagnostik versorgt die klinischen Abteilungen und Institute des Klinikums mit allen notwendigen Röntgenbildern. Im Jahr 2004 wurden über 100.000 radiologische Untersuchungen durchgeführt. Diese Zahl spiegelt die große Erfahrung dieses Instituts wieder. Eine moderne RIS/PACS-Anlage ermöglicht eine schnelle und reibunglose Befund- und Bildübertragung.
Auf eine enge interdisziplinäre und kollegiale Zusammenarbeit mit den klinischen und niedergelassenenen Kollegen wird besonderen Wert gelegt.

 

Diagnostische und therapeutische Schwerpunkte

 

Das Gebiet der diagnostischen Radiologie umfasst die Erkennung aller pathologischen Prozesse. Mit Hilfe der interventionellen Radiologie sind minimal-invasive therapeutische Eingriffe möglich. Im Besonderen liegen unsere Schwerpunkte auf folgenden Gebieten:

  • Konventionelle Radiodiagnostik aller Organgebiete
  • Sonographie einschl. Doppler- und Duplexsonographie
  • Computertomographie des gesamten Körpers sowie der Gefäße und des Herzens
  • Magnetresonanztomographie des gesamten Körpers sowie der Gefäße und des Herzens
  • Lokale Tumortherapien verschiedener Organe
  • Neuroradiologie
  • Diagnostische und Interventionelle Angiographie
  • Mammographie und Interventionen an der Brust

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

 

Ziel der wissenschaftlichen Forschung im Institut für Röntgendiagnostik ist es, die Diagnostik noch präziser und somit die Therapie noch individueller zu machen. Aus diesem Grund werden eine große Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen durchgeführt - in Kooperationen mit anderen renommierten Forschungsstätten. Partner sind beispielsweise die Havard Universität in Boston und die Universität in San Franciso.

Schwerpunkte der Forschung liegen auf folgenden Gebieten:

  • Entwicklung und Optimierung neuer CT- und MRT-Techniken (CT-Angiographie, MR-Angiographie, MR-Urographie, MR-Myelographie, Darstellung der Gallenwege und des Pankreasganges mit der MRT (MRCP).
  • Optimierung der nicht-invasiven Darstellung des gesamten Körpers mit der Ganzkörper-MRT.
  • Muskuloskelettale Diagnostik. Hochauflösende Darstellung der Gelenke und des Gelenkknorpels.
  • Gastrointestinale Diagnostik einschl. CT- und MRT-Kolonographie sowie die sog. virtuelle Endoskopie von Hohlorganen
  • Osteoporosediagnostik
  • Lokale Tumortherapie
  • Kontrastmittelforschung
  • Neuroradiologie
  • Molekulare Bildgebung
  • Interventionelle Verfahren am Gefäßsystem
    Mammadiagnostik

 

Ausstattung und Services

 

Das Institut ist mit modernster Gerätetechnologie ausgestattet. Es verfügt über:

  • 3 MRT-Geräte mit Option zur Ganzkörper-MRT
  • 2 Multisclice CT-Scanner (bis zu 64-Zeilen)
  • 2 Ultraschallgeräte
  • Mehrerer Multifunktionsröntgengeräte
  • Modernes Radiologie-Informations-System (RIS) und Bild-Archivierungs-Kommunikationssystem (PACS)
  • 2 Angiographieanlagen
  • Konventionelle und digitale Mammadiagnostik sowie
  • moderne Methoden der Mammaintervention