Urologische Klinik und Poliklinik

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen E. Gschwend

Kontakt:
Tel. 089 4140-2521
Fax 089 4140-4843
E-Mail: mriu(at)lrz.tu-muenchen.de

Homepage: www.mriu.de

  

Fachgebiet und behandelte Erkrankungen

 

An der Urologischen Klinik und Poliklinik behandelt ein 20-köpfiges Team das gesamte Spektrum urologischer Erkrankungen. Dazu gehören Krankheiten, die folgende Organe betreffen: Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre sowie Prostata, Hoden, Nebenhoden, Samenleiter und Penis. Der Patient erhält eine umfassende Diagnose, Beratung und Therapie auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und mithilfe modernster Verfahren.
In Spezialsprechstunden können sich die Patienten zu verschiedenen Themen beraten lassen, beispielsweise über urologische Tumore, Andrologie, Inkontinenz, Urodynamik, Kinderurologie und Krebsvorsorge (Kontakt für Terminvereinbarung siehe unter Sprechstunden).
Das medizinische Team ist besonders spezialisiert auf die operative und konservative Therapie von urologischen Tumoren sowie auf minimal-invasive mikrochirurgische Eingriffe. Moderne Methoden wie beispielsweise die Hochfrequenzchirurgie ermöglichen ein blutungsarmes Operieren. Speziell zur Behandlung der gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie) bietet die Klinik eine breites Leistungsspektrum unterschiedlicher alternativer Operationstechniken.

Besondere Erfahrung besitzt das Ärzteteam in der Therapie folgender Erkrankungen:

  • urologische Tumoren (Prostata-, Blasen-, Hoden-, Nieren- und Peniskarzinom)
  • Harnsteinleiden
  • angeborene urologische Fehlbildungen
  • Unfruchtbarkeit bei männlichen Patienten
  • neuro-urologische Störungen

  

Diagnostische und therapeutische Schwerpunkte

 

Das Leistungsspektrum umfasst das Gesamtgebiet der konservativen und operativen Urologie.

Uroonkologie

  • Nierentumor: Radikale und organerhaltende Nierentumorchirurgie
  • Blasenkarzinom: Radikale Zystektomie bzw. Zystoprostatektomie mit Anlage einer künstlichen Blase aus Darmsegmenten, aber auch allen anderen Formen der kontinenten und inkontinenten Harnableitung.
  • Prostatakarzinom: Radikaloperation der Prostata, auch potenzerhaltend
  • Hodentumor: Operationen des Hodens und der Lymphknoten des hinteren Bauchraumes
  • Chemotherapie: Alle Formen der zugelassenen Chemotherapie und Immuntherapie aller urologischer Tumorarten, auf Wunsch eine Vielzahl von neuartigen Therapieformen unter Studienbedingungen.


Plastisch-rekonstruktive urologische Operationen

  • Harnleiterersatz
  • Blasenersatz
  • Harnröhrenteilersatz
  • Schwellkörperimplantate
  • künstliche Harnblasen-Schließmuskel
  • Nierenbeckenplastik


Gynäkologische Urologie

  • Operative Therapie der weiblichen Harninkontinenz (Faszienzügelplastik, TVT = transvaginales Tape, transobturatorisches Tape, Op nach Burch und weitere)


Harnstein-Behandlung

  • ESWL
  • Ureterorenoskopie (URS)
  • Perkutane Nephrolitholapaxie (PNL = „schlüsselloch-chirurgische Op zur Nierensteinentfernung)
  • offen-chirurgische Steinentfernung


Urologische Laparoskopie / roboterassistierte Chirurgie (da Vinci®)

  • Abtragung von Nierenzysten
  • Abtragung von Lymphozelen
  • Nierenentfernungen
  • Nierenteilresektion
  • Nierenbeckenplastik bei Harnleiterabgangsenge
  • Radikale Prostatektomie
  • Lymphknotenentfernung

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

 

Ziel ist es, die Behandlung urologischer Erkrankungen noch weiter zu verbessern. Dafür arbeitet das Team der Urologischen Klinik an Forschungsprojekten zu folgenden Themen:

  • Prostatakarzinom
  • Harnblasenkarzinom
  • Nierenzellkarzinom
  • Neurourologie
  • Bildgebende Diagnostik

 

Ausstattung und Services

 

Die Klinik verfügt über zwei Bettenstationen mit insgesamt 61 Betten, zwei Operationssäle und eine eigene Röntgenabteilung.
Auf den Stationen erwarten die Patienten moderne, helle Zweibett-Zimmer und ein Vierbett-Zimmer. Für Privatpatienten stehen Einbett-Zimmer und Zweibett-Zimmer zur Verfügung. Jedes Zimmer ist mit Telefon, Fernseher und eigenem Bad ausgestattet. Das Menü kann jeweils am Vortag ausgewählt werden. Es gibt jederzeit Mineralwasser und verschiedene Teesorten, ab 13 Uhr auch Kaffee und Gebäck. Bei Bedarf können sich die Patienten auch von qualifizierten Krankengymnasten betreuen lassen. Dies ist sowohl auf der Station als auch in der Turnhalle des Klinikums möglich.


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