Corona-Pandemie

Maßnahmen zur Mitarbeitersicherheit

Mitarbeitersicherheit

Der Schutz unserer Mitarbeitenden vor Infektionen hat einen sehr hohen Stellenwert am Klinikum rechts der Isar. Hohe Mitarbeitersicherheit bedeutet gerade in Pandemie-Zeiten ein Plus an Patientensicherheit. Unser Corona-Expertenteam mit Fachleuten aus allen relevanten Bereichen tagt bereits seit Ende Januar 2020 regelmäßig und hat umfassende Schutz- und Hygienemaßnahmen entwickelt. Dazu gehören eine umfangreiche Schutzausrüstung, Hygiene-Schulungen, eine interne Corona-Hotline für Mitarbeitende, transparente Informationen auf einer eigenen Mitarbeiter-Plattform und eine hohe Kapazität für Mitarbeiter-Testungen (PCR- und Antikörper-Tests).

Hier finden Sie alle Maßnahmen zur Patientensicherheit.

 

Maßnahmen für alle Mitarbeitenden

  • Wer sich krank fühlt, bleibt daheim!

  • Medizinischer Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im gesamten Klinikum

  • Hygiene-Regeln: Wo immer möglich mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Hände waschen, Husten- und Nies-Etikette

  • Zweimal täglich Fiebermessen. Eine Körpertemperatur ab 38,0 Grad gilt als Fieber.

 

Zusätzliche Maßnahmen in der Patientenversorgung

Während der Arbeit regelmäßig Hände desinfizieren:

  • Fünf Momente der Händehygiene: 1. vor dem Patient*innenkontakt, 2. vor aseptischen Tätigkeiten, 3. nach Kontakt mit erregerhaltigen Sekreten, Exkreten, 4. nach Patient*innenkontakt, 5. nach Kontakt mit der direkten Patientenumgebung

  • Vor dem Anlegen der Schutzausrüstung: MNS; Atemschutz, Augenschutz, Handschuhe, Schutzkittel/Schürze, Gesichtsschild

  • Nach dem Ablegen der Schutzausrüstung

 

Hygiene-Schulungen

Die Abteilung für Krankenhaushygiene hat früh umfangreiche Schulungen konzipiert sowie Schulungsunterlagen und -videos erstellt. Alle Schulungsmaterialien, Dokumente und Informationen stellt das Klinikum rechts der Isar seinen Mitarbeitenden auf einem Covid-Mitarbeiterportal zur Verfügung. Mit regelmäßigen Rundmails informieren wir außerdem alle Mitarbeitenden über den aktuellen Stand. Selbstverständlich erfüllen wir mit allen unseren Maßnahmen mindestens die offiziellen Vorgaben des Robert Koch-Instituts und gehen darüber hinaus.

 

Schutzausrüstung

Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war Schutzausrüstung Mangelware. Engpässe können leider immer wieder entstehen. Das Klinikum rechts der Isar tut alles in seiner Macht stehende dafür, dass den Mitarbeitenden Schutzkleidung und Schutzmaterialien in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. Bislang war dies stets der Fall. Die richtige Ausrüstung und deren korrekter Einsatz sind die Voraussetzungen für einen wirksamen Infektionsschutz. Das fehlerfreie Anlegen, Desinfizieren und wieder Ausziehen der Schutzkleidung wurde besonders geschult. Es gibt definierte Vorgaben, welche Schutzausrüstung bei der Patientenversorgung in welchem Bereich getragen werden muss. Bei stark aerosolbildenden Tätigkeiten, z.B. wenn ein Mensch für eine künstliche Beatmung intubiert werden muss, sind spezielle Gesichtsschilder im Einsatz.

 

PCR-Tests für Mitarbeitende

Die Testung von Mitarbeitenden und Patient*innen des Klinikums rechts der Isar hat für uns hohe Priorität. Entsprechend hoch ist unsere hausinterne Testkapazität am Institut für Virologie der TUM. Tests erfolgen nach diesen Kriterien:

  • Bei Symptomen einer möglichen SARS-CoV-2-Infektion

  • Bei Mitarbeitenden mit Kontakt zu SARS-CoV-2-infizierten Personen

  • Freiwillige Tests für Mitarbeitende, die Covid-19-Patient*innen versorgen

  • Verpflichtende Test für Mitarbeitende, die aus Risikogebieten zurückkehren

  • Freiwillige Tests für Mitarbeitende, die im Ausland im Urlaub waren

 

Antikörper-Tests für Mitarbeitende

Am Klinikum rechts der Isar läuft eine der deutschlandweit größten Antikörperstudien gegen SARS-CoV-2. Die freiwillige Teilnahme ist für rund 7.000 Mitarbeiter*innen des Klinikums sowie angeschlossener wissenschaftlicher Institute der Technischen Universität München möglich. Im Rahmen der Studie soll der Antikörperstatus für SARS-CoV-2 und dessen Stabilität über zwei Jahre bestimmt werden. Ein Fragebogen ermittelt, welchen Infektionsrisiken die Mitarbeiter*innen des Klinikums ausgesetzt waren – sowohl auf Covid-Stationen als auch auf Normal-Stationen oder in anderen Bereichen wie Logistik oder Verwaltung. Die Ergebnisse werden die Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter*innen und Patient*innen am Klinikum rechts der Isar, aber auch in anderen deutschen Krankenhäusern weiter optimieren.

 

Psychologische Unterstützung

Mitarbeiter*innen, die Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben, können sich vertraulich psychologisch beraten lassen. Individuelle Beratung und Hilfe bietet zum einen die interne Corona-Hotline für Mitarbeiter*innen. Zum anderen können sich Kolleg*innen gezielt an Ansprechpartner aus den Fachdisziplinen der Psychosomatik und Psychiatrie wenden sowie an die ökumenische Klinikseelsorge. Die Psychosomatik bietet darüber hinaus eine vertrauliche Walk-in-Sprechstunde für Mitarbeitende an.

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