Sektion

Sportorthopädie

Als spezialisierte Fachabteilung betreuen wir Freitzeit- und Spitzensportler auf
höchstem Niveau. Unser Schwerpunkt liegt – neben konservativen Maßnahmen – in der minimal-invasiven operativen Behandlung (Arthroskopie) akuter Verletzungen und degenerativer Veränderungen von Schulter-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk.

Sprechstunden

Privatsprechstunde
Prof. Dr. Sebastian Siebenlist, MHBA

Montag: 8 - 16 Uhr

 

Allgemeine Sprechstunde
Montag 8 - 16 Uhr - PD Dr. Lucca Lacheta
Dienstag: 8 - 16 Uhr - PD Dr. Bastian Scheiderer
Mittwoch: 8 - 16 Uhr - PD Dr. Julian Mehl
Donnerstag: 8:30 - 16 Uhr - PD Dr. Lucca Lacheta/ PD Dr. Julian Mehl
Freitag: 8 - 15 Uhr - PD Dr. Lucca Lacheta

 

Über Uns

Als Universitätseinrichtung zeichnet sich die Sektion Sportorthopädie durch modernste, wiederherstellende Verfahren wie z.B. Knorpelersatz oder Korrekturoperationen bis hin zur Implantation moderner Schulterprothese aus. Die frühfunktionelle Wiederherstellung der Gelenk-, Sehnen- oder Muskelfunktion ist unser oberstes Ziel. Damit ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten, ihre Leistungsfähigkeit in Alltag, Beruf und (Profi)- Sport rasch wieder zu erreichen. Unser Team von Gelenkspezialist*innen betreut eine Vielzahl nationaler Sportverbände wie den Deutschen Skiverband oder den FC Bayern München Basketball.

Der Leiter der Sektion, Prof. Dr. Sebastian Siebenlist, ist ein international anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie der Sportorthopädie und seit vielen Jahren regelmäßig als Topmediziner auf der FOCUS-Ärzteliste vertreten. Er ist außerdem Mitglied und Vorsitzender mehrerer orthopädischer Fachgremien und fachspezifischer Kommissionen.

Die Sektion Sportorthopädie kooperiert seit Jahren mit renommierten amerikanischen Universitäten und wurde in den vergangenen Jahren vielfach ausgezeichnet.

 

 

Ausstattung und Service

Die hochmoderne Fachabteilung verfügt über eine Ambulanz mit Spezialsprechstunden, eigene OP-Säle, darunter zwei Reinluft-Operationseinheiten, sowie eine abteilungsinterne, krankengymnastisch-physikalische Rehabilitationseinheit. Unsere Patientinnen und Patienten werden nach der Operation auf unserer Station im Sporthaus betreut. Die insgesamt 23 Betten sind nach neuesten Klinikstandards in Zwei- und Dreibettzimmer aufgeteilt.

Jährlich führen wir ca. 2.000 arthroskopische, minimalinvasive sowie konventionelle Operationen unter stationären Bedingungen durch. Ambulant werden pro Jahr ca. 10.000 Patienten betreut. Die Patienten und Patientinnen befinden sich dabei durchschnittlich einen bis drei Tage im Krankenhaus.

 

 

Behandlungsschwerpunkte

Nach neuestem wissenschaftlichen Standard werden Gelenk-, Sehnen- oder Muskelverletzungen sowie Erkrankungen der oberen und unteren Extremitäten behandelt. Dabei liegt der Fokus auf der Therapie von Knorpel- und degenerativen Verschleißschäden.

 

Schultergelenk

  • Rotatorenmanschette
  • Impingementsyndrom (Engpass-Syndrom)
  • Kalkschulter
  • Akute und chronische Instabilität
  • Acromioclavikular-Gelenksluxation (Verrenkung des Schultereckgelenkes)
  • Krankhafte Veränderungen der langen Bizepssehne
  • Arthrose

 

Ellenbogengelenk

  • Ellenbogenluxation/- instabilität
  • Knorpelverletzungen
  • Epicondylitis radialis / ulnaris (Tennis- / Golfer-Ellenbogen)
  • Neuropathie des Ellennervs (Nervus ulnaris)
  • Riss der distalen Bizepssehne
  • Gelenksteife
  • Arthrose

 

Kniegelenk

  • Bänderrisse des vorderen und hinteren Kreuzbandes
  • Multiligamentäre Verletzungen am Knie (Verletzung mehrerer Bänder)
  • Meniskusverletzungen
  • Knorpelschäden
  • Achs- und Rotationsfehlstellungen
  • Patellaluxation/- instabilität (Herausspringen oder Instabilität der Kniescheibe)
  • Gelenknahe Sehnenrisse
  • Arthrose

 

Sprunggelenk

  • Bandverletzungen
  • Syndesmosenriss (Riss eines unechten Gelenks)
  • Instabilität
  • Achillessehnenriss
  • Knorpelschäden
  • Arthrose

 

Bei der Behandlung von Knorpelschäden stehen – für alle Gelenke – neben klassischen, knorpelregenerativen Verfahren (z.B. Mikrofrakturierung) auch knorpelaufbauende und knorpelersetzende Verfahren zu Verfügung, um großflächige Knorpelschäden zu therapieren (z.B. MACT = Matrix-assoziierte Knorpel-Transplantation; AutoCart = einzeitige Knorpel-Transplantation).

Bei vollständigem Knorpelverlust am Kniegelenk kann durch spezielle Korrekturoperationen der Beinachse (O- oder X-Bein) mit Entlastung des jeweiligen Gelenkanteils eine Linderung der Beschwerden erreicht werden. Ist aufgrund des Ausmaßes der Schädigung auch eine Korrekturoperation nicht mehr möglich, muss das Gelenk teilweise oder komplett ersetzt werden.

In diesen Fällen ist eine Implantation in minimal-invasiver Technik möglich, an Knie- und Schultergelenk auch teilweise arthroskopisch.

Gerade im Leistungssport treten Sehnen-  und Muskelverletzungen häufig auf und machen bei ausgedehnter Schädigung eine operative Rekonstruktion notwendig. Mit eigens entwickelten, speziellen operativen Techniken ermöglichen wir unseren Patienten und Patientinnen in den allermeisten Fällen eine arthroskopische oder minimal-invasive Behandlung.

 

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Um unseren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Behandlung zu garantieren, untersuchen wir unsere eigenen operativen Verfahren regelmäßig in kontrollierten Studien. Klinisch-relevante Themenschwerpunkte der Biomechanik (z.B. die Versorgung von Schulterinstabilitäten) der Grundlagenforschung (z. B. Tissue Engineering = „Gewebezüchtung“) sowie KI-Verfahren (= künstliche Intelligenz) erforschen wir in speziell ausgestatteten Laboren und veröffentlichen unsere Studienergebnisse regelmäßig in renommierten, internationalen Fachzeitschriften. Wissenschaftliche Übersichtsartikel, Buchbeiträge und zahlreiche eigene Lehrbücher dienen sowohl der Anleitung des eigenen ärztlichen Nachwuchses als auch den orthopädisch-chirurgisch tätigen Kolleg*innen.

Neben der studentischen Lehre in den Bereichen Humanmedizin und Sportwissenschaften und der Betreuung medizinischer Doktorand*innen bietet die Sportorthopädie im Rahmen spezialisierter Kongresse und Kursveranstaltungen (Internationaler Schulterkurs, Münchner Ellenbogenkurs) zudem eine medizinische Fachweiterbildung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.

 

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