Krankenhaushygiene & Labor

Das Thema Hygiene nehmen wir am Universitätsklinikum rechts der Isar sehr ernst. Unsere Abteilung Krankenhaushygiene mit speziell ausgebildeten Hygienefachkräften kümmert sich gemeinsam mit der Hygienekommission und dem krankenhaushygienischen Labor um die Einhaltung höchster Hygienestandards.

Seifenspender vor dem OP

 

Die Abteilung Krankenhaushygiene

Die Krankenhaushygiene beugt im Klinikum erworbenen Infektionen und der Verbreitung von Antibiotika-resistenten Erregern vor. Dazu analysieren wir Infektionsrisiken, erarbeiten Präventionsmaßnahmen und überwachen deren Einhaltung. Fachlich ist die Krankenhaushygiene dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene angegliedert. Unser Team besteht aus einem Krankenhaushygieniker und speziell ausgebildeten Hygienefachkräften und wird durch das krankenhaushygienische Labor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene unterstützt. Mit den Mitarbeitern der Stabsstelle Hygiene sind wir Teil der Hygienekommission des Klinikums rechts der Isar. Unsere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Infektionsprävention. Wir beteiligen uns an klinikinternen Weiterbildungen und sind eingebunden in Lehrveranstaltungen für Medizinstudenten sowie in den Unterricht an der Krankenpflegeschule.

Leitung
Dr. Friedemann Gebhardt
E-Mail: friedemann.gebhardtattum.de
Tel. 089 / 4140 - 4152
Fax: 089 / 4140 - 4933

Mitarbeiter

Hier finden Sie die Kontaktdaten unserer Hygienefachkräfte.

 

Leistungsspektrum

  • Beratung der Mitarbeiter und Einrichtungen des Klinikums in allen Fragen der Infektionsprävention und Krankenhaushygiene

  • Hygienepläne und Standards zur Infektionsprävention

  • Maßnahmen im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Infektionskrankheiten und Patienten mit multiresistenten Erregern

  • Maßnahmen im Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern

  • Untersuchung von Infektionshäufungen und Ausbruchsmanagement

  • Monitoring von im Krankenhaus erworbenen Infektionen und multiresistenten Erregern

  • Screening-Untersuchungen

  • Krankenhaushygienische Begehungen

  • Überwachung von Desinfektions- und Sterilisationsprozessen

  • Mikrobiologische Überwachung der Wasserversorgung

  • Beratung bei Bau- und Umbaumaßnahmen

  • Schulung und Fortbildung der Mitarbeiter

 

Infektionshygienisches Labor

Das infektionshygienische Labor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene ist seit 2007 nach DIN EN ISO 17025 und 15189 durch DACH akkreditiert. Eine Erweiterung erfolgte 2009 durch DAkkS. Das Labor realisiert krankenhaushygienische Umgebungs- und Raumluftuntersuchungen, Sterilitätsprüfungen, Überprüfung der Leistung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sowie von Sterilisationsprozessen. Als akkreditiertes Trinkwasserlabor führen wir Verfahren der Trinkwasserverordnung durch. Ferner bieten wir Wasserprobenahme für mikrobiologische Untersuchungen an und führen Untersuchungen auf coliforme Bakterien, Escherichia coli, Enterokokken, Pseudomonas aeruginosa und Legionellen durch. Hier können Sie unser Leistungsangebot ansehen.

Kontakt Labor
Tel. 089 / 4140 - 4147
Fax: 089 / 4140 - 4847

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Mitarbeiter des infektionshygienischen Labors.

 

Goldenes Zertifikat für Händehygiene

Das Klinikum rechts der Isar führt das Gold-Zertifikat der Aktion "Saubere Hände". Seit 2014 beteiligen wir uns bereits an der Aktion und sind das einzige Krankenhaus in München mit einem Gold-Zertifikat – in Bayern haben insgesamt nur fünf Krankenhäuser diese höchste Auszeichnung für Händehygiene der Aktion "Saubere Hände" (Stand: Juni 2020).

 

 

Patienten profitieren von Händehygiene

Das Hygiene-Fachpersonal kontrolliert und dokumentiert, wie die Vorgaben eingehalten werden. So etwa, ob Ärzte und Pfleger ihre Hände im richtigen Moment, d.h. gemäß den Indikationen der WHO desinfizieren. Beobachtet werden regelmäßig alle Intensivstationen und mindestens sechs Normalstationen. Darüber hinaus erfüllt das MRI zu 100 Prozent die Anforderungen, was die Ausstattung mit Hygienemittelspendern angeht. Auf allen Intensivstationen gibt es pro Patientenbett einen Spender. Auf allen Normalstationen beträgt das Verhältnis 2:1. Je höher die Spenderdichte, desto kürzere Wege haben Pfleger, Ärzte und auch Besucher, um ihre Hände zu desinfizieren. Der Hygienemittel-Verbrauch im Klinikum liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Ein Krankhaushygieniker, speziell ausgebildete Hygienefachkräfte sowie Mitarbeiter im Labor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene sorgen außerdem dafür, dass unsere hohen Standards eingehalten werden.

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