Angehörigencafé auf Intensivstationen

26.10.17

Angehörigencafé auf Intensivstationen

Für die Angehörigen von Patienten auf Intensivstationen gibt es am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München künftig einmal monatlich ein Angehörigencafé. Dort können sich die Besucher bei einer Tasse Kaffee in entspannter Atmosphäre mit anderen Angehörigen austauschen oder Fragen an die anwesenden Pflegekräfte stellen. Termin ist jeweils am ersten Dienstag im Monat von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr, erstmalig am 7. November.

 

Für Angehörige von Patienten auf Intensivstationen

Angehörige von Patienten, die auf einer Intensivstation liegen, sind häufig stark belastet. Die Patienten sind schwer krank und oft nicht bei Bewusstsein. Ihre Angehörigen verbringen viel Zeit auf der Intensivstation. Vieles erscheint ihnen hier fremd und sie fühlen sich verunsichert. Zugleich betrachten wir Angehörige auch auf Intensivstationen als wichtiger Faktor für das Wohlbefinden und die Heilung unserer Patienten. Organisiert wird das Angehörigencafé von der Arbeitsgruppe Angehörigenfreundliche Intensivstation des Klinikums. Die Arbeitsgruppe kümmert sich seit mehreren Jahren darum, dass der Aufenthalt für Angehörige möglichst angenehm ist.

Mit dem neuen Angehörigencafé möchten wir eine Situation schaffen, in der sich Angehörige kurz auf eine Tasse Kaffee erholen oder sich mit anderen Betroffenen unterhalten können. Für Fragen zur Beatmung, zur künstlichen Ernährung, zu Überwachungsmaßnahmen oder zum Umgang mit Koma-Patienten stehen zwei Pflegende aus der Arbeitsgruppe Angehörigenfreundliche Intensivstation Rede und Antwort.

 

Angehörigencafé jeden ersten Dienstag im Monat

Das Angehörigencafé findet ab 7. November 2017 jeden ersten Dienstag im Monat im Gesprächsraum der Klinikseelsorge statt. Der Zeitraum 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr haben wir bewusst gewählt, weil zu der Zeit auf den Intensivstationen die Übergabe stattfindet, während der die Angehörigen nicht in den Patientenzimmern sein können. Marina Ufelmann, die Initiatorin des Angehörigencafés, freut sich auf zahlreiche Besucher: „Wir haben bewusst ein Angebot ohne festes Programm gestaltet, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, über die Themen zu sprechen, die sie gerade beschäftigen.“

Die Pflegedirektion verfolgt das Ziel, die verschiedenen Intensivstationen möglichst angehörigenfreundlich zu gestalten. Dazu wurden feste Besuchszeiten abgeschafft, Informationsflyer für Angehörige entwickelt sowie ein Malbuch für Kinder, deren Eltern auf einer Intensivstation liegen.

 

Kontakt
Marina Ufelmann
Arbeitsgruppe Angehörigenfreundliche Intensivstation
Pflegedirektion / Bildungszentrum am Klinikum rechts der Isar der TUM
E-Mail: marina.ufelmannatmri.tum.de

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